M 42 – Orionnebel
Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Ori on südlich des Oriongürtels, als Teil des Schwertes. Es ist die uns nächstgelegene große Ha-Region. Die Entfernung zur Erde beträgt ungefähr 1.350 Lichtjahre . Seine Ausdehnung wird auf 24 Lichtjahre geschätzt. Das entspricht einer optischen Ausdehnung von 1 Grad (2 Monddurchmesser).
Der Orionnebel ist ein Gebiet mit umfassender Sternentstehung. Ca. 3.500 Sterne sind bereits entstanden. Die noch existierende Nebelmasse beträgt ca. 2.000 Sonnenmassen. Das Alter der Sterne wird auf 2-3 Millionen Jahre geschätzt.
Auf Grund seine visuellen Helligkeit von 3,7 mag sind Teile des Orionnebels in klaren Nächten in einer dunklen Umgebung schon mit dem bloßen Auge zu sehen. Bereits mit einem 10×50 Fernglas sind Filiamente zu erkennen.
Im Zentrum befindet sich ein Trapez-Sternhaufen: vier helle O- und B‑Sterne, deren UV‑Strahlung und Stellarwinde eine große Kavität ins Gas geätzt haben und die Nebelstruktur formen. Der Trapezstern 0 Orionis C1 ist 200.000 mal leuchtstärker als unsere Sonnen und damit einer der uns bekanntesten leuchtstärksten Sterne
Weitere Details: siehe Wikipedia
Aufnahme und Technik
- Aufnahmedatum / Zeitraum
- 11.+13.+23.11.2021
- Aufnahmeort
- Filderstadt, Bortle 5
- Gesamtbelichtungszeit
- 11 h 32 min
- Belichtungsangaben
- 73 × 300 s RGB, 114 × 120 s, 99 × 60 s (Summe: 11 h 32 min)
- Teleskop / Optik
- Lacerta Newton 8″ f/4, 800 mm
- Kamera
- QHY268C
- Filter
- Optolong L-eXtreme; UV/IR-Cut
- Korrektor / Reducer
- GPU 2″ Komakorrektor
- Montierung
- Sky-Watcher EQ-AZ 6
- Bildbearbeitung
- PixInsight; BlurXTerminator; GHS

