2026
April
NGC – 6826 Blinkender Planetarischer Nebel
NGC 6826 zeigt in meiner HOO-Aufnahme eine nur etwa 31 × 27 Bogensekunden große, intensiv blaugrüne Hauptschale mit eingebetteten Knoten und FLIERs. Für den extrem hellen Kern kombinierte ich die Schmalbanddaten per HDRComposition mit separaten 60-Sekunden-RGB-Aufnahmen.
NGC 6946 – Feuerwerksgalaxie
NGC 6946 zeigt sich fast frontal und lässt in meiner LRGB-Aufnahme verzweigte Spiralarme, Staubbänder und zahlreiche Sternentstehungsregionen erkennen. Die Feuerwerksgalaxie ist rund 25 Millionen Lichtjahre entfernt und wurde ihrem Namen gerecht: Seit 1917 wurden dort zehn Supernovae beobachtet.
NGC 4536 – Balken-Spiralgalaxie
NGC 4536 ist eine rund 49 Millionen Lichtjahre entfernte Balken-Spiralgalaxie mit ausgeprägter Sternentstehung und einem zirkumnuklearen Ring. In meiner LRGB-Aufnahme kontrastieren das warme Zentrum, dunkle Staubstrukturen und viele bläuliche Sternentstehungsgebiete in den Spiralarmen besonders deutlich.
2026
März
Mond vom 05.03.2026
Knapp sieben Jahre nach meinem letzten Mondbild nahm ich den fast vollen Mond am 05.03.2026 mit dem EdgeHD 9,25″ als zweiteiliges Luminanzmosaik auf. Für die farbverstärkte Fassung übertrug ich die Farbinformation meines eigenen Bildes von 2019 auf die deutlich schärfere 2026er Luminanz.
2026
Februar
NGC 2392 – traditionell als Eskimonebel bekannt
NGC 2392 wirkt in meiner 2.350-mm-Aufnahme fast winzig, zeigt in 25 Stunden Hα- und [O III]-Belichtung aber mehrere Schalen, Knoten und radial strukturierte Filamente. Besonders spannend ist das enge Zentral-Doppelsternsystem, dessen heißer Begleiter die ungewöhnlich hohe Ionisation des Nebels erklären kann.
2025
Dezember
2025
November
Sh 2-216 und Sh 2-221
Mit 200 mm Brennweite passen hier rechts der sehr alte planetarische Nebel Sh 2-216 und links der Supernovaüberrest Sh 2-221 bei erstaunlich ähnlicher scheinbarer Größe in ein einziges Bild. Für die extrem schwachen Strukturen kamen mehr als 80 Stunden Belichtungszeit zusammen – 33 Stunden Hα davon über Weihnachten unter Bortle 4 bei meinen Eltern.
2025
Oktober
Hummerscherennebel (SH 2-157) – Blasennebel (NGC 7635) – Höhlennebel (SH 2-155) – Wizardnebel (NGC 7380)
Alle großen Objekte dieses Feldes hatte ich zuvor bereits einzeln oder in anderen Kombinationen aufgenommen. Mit 200 mm Brennweite wollte ich sie deshalb einmal gemeinsam zeigen – und gerade dabei wird deutlich, dass ihre scheinbare Nachbarschaft am Himmel nichts über ihre tatsächlichen Entfernungen aussagt.
2025
August
IC 1848 – Seelennebel und IC 1805 – Herznebel
Herz- und Seelennebel hatte ich zuvor bereits einzeln aufgenommen; mit 200 mm Brennweite passten beide erstmals gemeinsam in ein großes Bildfeld. Gerade dadurch wird sichtbar, dass IC 1805 und IC 1848 zwar benachbarte Sternentstehungsregionen sind, aber nicht einfach dieselbe Entfernung und dasselbe Alter besitzen.
Saturn
Saturn war 2024 mein Einstieg in die Planetenfotografie; ein Jahr später konnte ich mit USB 3 deutlich mehr Einzelbilder pro Video aufnehmen und die Farbwiedergabe verbessern. Besonders reizvoll ist der Vergleich, weil die Ringe 2025 nahe ihrer Kantenstellung erschienen – am 23. März 2025 durchquerte die Erde die Ringebene.
Tulpennebel Sh 2-101, Mondsichelnebel NGC 6888, WR 134
In dieser Weitfeldaufnahme liegen drei sehr unterschiedliche Strukturen des Sternbilds Schwan nebeneinander: links der Mondsichelnebel NGC 6888, rechts oben der Tulpennebel Sh 2-101 und nahe der Bildmitte der blaugrüne OIII-Bogen um den Wolf-Rayet-Stern WR 134. Für die SHO-Aufnahme kamen in neun Nächten insgesamt 38 h 25 min Belichtungszeit zusammen.
2025
Mai
LDN 43 – Kosmische Fledermaus
Zum Glück bescherte mir der Juni 2025 mehrere klare Nächte für die Kosmische Fledermaus. LDN 43 steigt von meinem Standort nur auf etwa 25° Höhe – gerade deshalb war ich froh, diese mystisch wirkende Dunkelwolke trotz des langen atmosphärischen Weges ausreichend tief aufnehmen zu können.
2025
April
M100 – Haarföhngalaxie
Als sich Ende April 2025 noch einmal einige klare Nächte ergaben, wollte ich die vermutlich letzte Gelegenheit der Saison für M100 nutzen. Besonders gefiel mir, dass die große Grand-Design-Spirale zusammen mit der kantenständig gesehenen NGC 4312 genau in das Gesichtsfeld meines C925 bei 2.350 mm Brennweite passte.
M97 – Eulennebel
M97 wirkt auf meiner Hα-/OIII-Aufnahme wie eine fast durchsichtige, rundliche Hülle mit den beiden dunkleren Bereichen, denen der Eulennebel seinen Namen verdankt. Die lange Schmalbandbelichtung war nötig, um neben dem helleren Inneren auch die schwächeren Strukturen der Nebelhülle sauber herauszuarbeiten.
2025
März
NGC 4559 – Koi-Fisch-Galaxie
NGC 4559 ist eine rund 30 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie mit jungen blauen Sternhaufen und markanten Sternentstehungsgebieten weit außerhalb des Kerns. Genau diese H-II-Regionen wollte ich mit zusätzlichen Hα-Daten hervorheben – trotz gut acht Stunden Hα blieben sie in meiner Aufnahme jedoch schwächer, als ich gehofft hatte.
NGC 4244 – Silbernadelgalaxie
NGC 4244 ist eine rund 13 Millionen Lichtjahre entfernte, nahezu exakt kantenständig gesehene Spiralgalaxie mit auffallend dünner Scheibe und nur schwach ausgeprägtem Zentralbereich. Mit meiner eigenen Aufnahme bin ich trotzdem nicht zufrieden: Dust-Donuts in den Luminanzdaten ließen sich trotz Flats nicht vollständig beseitigen.
M104 – Sombrerogalaxie
Bei M104 faszinieren mich der extrem scharfe Staubring und das ungewöhnlich dominante Zentralgebiet – und eine winzige Hintergrundgalaxie rechts unten, die ich damals mit rund 1,4 Milliarden Lichtjahren identifiziert hatte. Sie war für mich die erste bewusst gefundene Galaxie jenseits der Milliarden-Lichtjahre-Marke in einem eigenen Bild.
2025
Februar
2024
Dezember
IC 405 Flammender Stern, IC 410 Kaulquappennebel, IC 417 Spinnennebel
Dieses Weitfeld im Fuhrmann vereint mehrere Nebel und Sternhaufen, die im Bild dicht beieinander liegen, physikalisch aber sehr unterschiedliche Entfernungen und Alter besitzen. Der Reiz der Aufnahme liegt für mich gerade darin, von IC 405 links über IC 410 und IC 417 bis zu M36 und M38 durch ein einziges großes Feld wandern zu können.
M 42 – Orionnebel und IC 434 – Pferdekopfnebel
Diese Weitfeldaufnahme verbindet M 42 mit IC 434 und dem davor stehenden Dunkelnebel Barnard 33 – dem eigentlichen Pferdekopf – sowie mehreren Reflexions- und Dunkelnebeln des Orion-Komplexes. Das Motiv stand lange auf meiner Wunschliste; vier ungewöhnlich klare, mondlose Nächte vom 25. bis 28. Dezember 2024 machten die fast 20 Stunden RGB-Daten möglich.
2024
November
Jupiter
Am 09.11.2024 gelang mir mein erstes Jupiterbild, mit dem ich wirklich zufrieden war; bis zur endgültigen Bearbeitung brauchte ich mehrere Anläufe. Die 64 kurzen Videos frieren eine Atmosphäre ein, deren Wolkenstruktur sich wegen Jupiters nur rund 9,9-stündiger Rotation schon während einer Session merklich verändert.
2024
Oktober
2024
September
Sh 2-92
Keine Ahnung, warum ich im Herbst 2024 gleich mehrere eher exotische Objekte aufgenommen habe – Sh 2-92 gehört jedenfalls dazu. Die große, sehr schwache H-II-Region im Fuchs wird mit dem Wolf-Rayet-System WR 127 in Verbindung gebracht; rechts in meiner Aufnahme schneidet der Dunkelnebel LDN 810 markant in das leuchtende Gas ein.
Sh 2-135
Sh 2-135 war eines meiner ausdauerndsten Schmalbandprojekte: Fast 50 Stunden Belichtungszeit waren nötig, weil besonders OIII sehr schwach blieb. Physikalisch prägt der O-Stern #44 die Region als wichtigste Ionisationsquelle; die helle Randzone wird als Blister-H-II-Region an einer Molekülwolke beschrieben.
2024
Juli
Sh 2-88
Sh 2-88 besteht in meiner Aufnahme aus einem größeren Hauptbereich und zwei kleineren Nebelverdichtungen darunter, die in der SHO-Darstellung orange beziehungsweise blau erscheinen. Warum der Komplex auch „Gesicht des Gottesnebels“ genannt wird, ist für mich ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar.
2024
Juni
NGC 6543 – Katzenaugennebel
Der Katzenaugennebel war für mich weniger ein Belichtungs- als ein Dynamikproblem: ein extrem heller Kern, umgeben von sehr schwachen äußeren Strukturen. Nach 14 Nächten und vielen Versuchen mit HDRComposition gelang es mir, beides in einer Aufnahme zusammenzubringen – ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin.
2024
Mai
2024
April
NGC 4438 – The Eyes Galaxies
Auf der Suche nach einer ungewöhnlich wirkenden Galaxie bin ich bei NGC 4438 und NGC 4435 – den „Eyes Galaxies“ – hängen geblieben; besonders die deformierte Form von NGC 4438 vermittelt für mich unmittelbar Dynamik. Zusammen mit NGC 4461 und NGC 4458 rechts oben war das die gewünschte Komposition für meine erste Aufnahme mit dem C925 EdgeHD bei voller Brennweite von 2.350 mm.
2024
Februar
M 1 – Krebsnebel
M1 ist nicht nur der Überrest der im Jahr 1054 beobachteten Supernova, sondern ein vom Crab-Pulsar angetriebener Pulsarwindnebel. Für mich hat die Aufnahme noch eine zweite Bedeutung: Sie war das First Light meines Celestron C925 EdgeHD und zeigte trotz schwieriger Bedingungen deutlich mehr feine Struktur als meine frühere 800-mm-Aufnahme.
M81 – Bodes-Galaxie und M82 – Zigarrengalaxie
M81 und M82 stehen in fast gleicher Entfernung von rund 12 Millionen Lichtjahren, wirken aber völlig unterschiedlich: M81 zeigt eine geordnete Grand-Design-Spirale, während M82 durch eine starke Starburst-Phase und ausströmendes Gas geprägt ist. In meiner Aufnahme stehen beide Galaxien gemeinsam im Feld und machen die Folgen gravitativer Wechselwirkung unmittelbar vergleichbar.
2024
Januar
IC 2177 – Möwennebel
Der Möwennebel wird gelegentlich auch Papageiennebel genannt – und bei meiner SHO-Entwicklung finde ich diesen Namen ehrlich gesagt passender. Das große Feld zeigt nicht nur die vermeintlichen Flügel und den Kopf, sondern auch mehrere offene Sternhaufen und dunkle Staubbahnen in einem über 200 Lichtjahre großen Sternentstehungskomplex.
2023
Oktober
Fragezeichennebel NGC 7822 mit kleinem Rosettennebel
Das scheinbare Fragezeichen kombiniert NGC 7822/Sh 2-171 bei Berkeley 59 mit dem viel weiter entfernten Sh 2-170 bei Stock 18. Erst die 200-mm-Aufnahme von 2023 zeigte mir beide räumlich getrennten Regionen vollständig in einem gemeinsamen Bildfeld.
2023
September
NGC 2237 – Rosettennebel mit Umfeld
Ich wollte den Rosettennebel bewusst nicht isoliert, sondern zusammen mit seinem großflächigen Umfeld zeigen und habe dafür mehr als 30 Stunden Hα-, OIII- und SII-Daten gesammelt. Erst bei der Bearbeitung wurde mir klar, wie viel zusätzliche Nebelstruktur rechts ins Feld reicht – heute würde ich den Bildausschnitt deshalb etwas weiter nach links setzen.
Emissionsnebel SH 2-112 mit umliegender Region
Eigentlich wäre Sh 2-112 ein Motiv für deutlich mehr Brennweite gewesen. Weil mein 200-mm-Askar bereits für ein anderes Ziel aufgebaut war, entstand stattdessen ein Weitfeld – und gerade dadurch wurde die großräumige Sternentstehungsregion um den kleinen hellen Nebel zum eigentlichen Thema des Bildes.
2023
August
LDN 1235 – Haifischnebel
LDN 1235 war mein erster Dunkelnebel – und bei der Bearbeitung deutlich schwieriger als erwartet. Mit dem eigentlichen „Haifisch“ bin ich bis heute zufrieden; der fleckige Hintergrund der Luminanzdaten ist dagegen genau die Art von Schwäche, die ich bei späteren Dunkelnebeln besser lösen wollte.
Sh 2-157 – Hummerscherennebel
Sh 2-157 war der Anlass für diese 200-mm-Aufnahme, im fertigen Bild wurde daraus aber ein Panorama mit mehreren Nebeln und Sternhaufen. Die „Hummerschere“ gehört zum SG-13-Komplex um Markarian 50 und WR 157; das Weitfeld zeigt zugleich die unterschiedlichen Entfernungsebenen der Region.
2023
Juli
2023
Juni
Rho-Ophiuchi-Nebel – Antares-Region
Der Rho-Ophiuchi-Komplex ist mit etwa 390 Lichtjahren eines der nächstgelegenen Sternentstehungsgebiete und verbindet in einem einzigen Feld Dunkelwolken, Reflexionsnebel, Emission, Antares und mehrere Sternhaufen. Für mich hat das Bild zusätzlich einen besonderen Stellenwert: Es war die erste Aufnahme mit meinem Askar 200 mm f/4.
Schmetterlingsnebel IC 1318 und Mondsichelnebel NGC 6888 (Region Sadr)
An diesen Anblick muss ich mich erst noch gewöhnen: Mit 200 mm Brennweite erscheint der mir aus einer früheren Detailaufnahme vertraute Mondsichelnebel NGC 6888 plötzlich nur als ein Teil der riesigen Sadr-Region. IC 1318, LDN 889 und NGC 6910 machen aus dem Feld ein wesentlich komplexeres Motiv.
2023
Mai
NGC 4631 – Walfischgalaxie und NGC 4656 – Brecheisen-Galaxie
NGC 4631 dominiert das Feld als kantenständige Walfischgalaxie; direkt bei ihr sitzt die kleine NGC 4627, rechts oben liegt die verzerrte NGC 4656 – die Hockey-Stick-Galaxie. Das Bild zeigt damit mehrere sichtbare Spuren gravitativer Wechselwirkungen, deren Entstehung komplizierter ist als eine einzige Begegnung.
2023
April
NGC 3718 – Balken-Spiralgalaxie
Die stark verbogene Form von NGC 3718 hat mich so begeistert, dass ich sie trotz der für meinen 800-mm-Newton eigentlich zu kleinen Bildgröße unbedingt aufnehmen wollte. Viel Belichtungszeit und ein kräftiger Crop waren der Preis dafür – aber für mich hat sich genau dieses ungewöhnliche Galaxienfeld gelohnt.
2023
Januar
IC 1805 – Herznebel + IC 1795 – Fischkopfnebel
Diese Weitfeldaufnahme verbindet den Herznebel IC 1805 mit der Fischkopfregion IC 1795 und liegt in zwei Bildfassungen vor: als strukturbetonte SHO-Version und als RGB-Fassung. Der gemeinsame Bildausschnitt zeigt zugleich, dass beide Regionen nur projiziert eng zusammenliegen und physikalisch unterschiedlichen Teilen des W3/W4-Komplexes zugeordnet werden.
2022
November
NGC 1499 – Kalifornianebel
Beim Kalifornianebel habe ich mich bewusst gegen eine natürliche Farbdarstellung entschieden und die Schmalbanddaten in einer Hubble-/SHO-Palette kombiniert. Dadurch treten die langgezogenen Emissionsstrukturen stärker auseinander – auch wenn viele gelb, grün oder orange dargestellte Bereiche in einer RGB-Aufnahme überwiegend rot erscheinen würden.
2022
Oktober
Sh 2-129 und Ou 4 – Fliegende Fledermaus mit Tintenfischnebel
Ou 4 gehört zu den lichtschwächsten Strukturen, die ich bisher aufgenommen habe: Allein für OIII kamen über 30 Stunden Belichtungszeit zusammen. In der Aufnahme liegt der riesige Tintenfisch scheinbar innerhalb von Sh 2-129 – ob beide physisch wirklich zusammengehören, ist wissenschaftlich bis heute nicht endgültig geklärt.
2022
August
NGC 7822 – Fragezeichennebel
NGC 7822 gehört zur H-II-Region Sh 2-171 um den jungen Sternhaufen Berkeley 59; Gaia-DR3-Daten ergeben für Berkeley 59 rund 1.009 pc beziehungsweise 3.290 Lichtjahre Entfernung. Diese Aufnahme zeigt bewusst nur den Hauptteil des Komplexes – die später mögliche Gesamtaufnahme mit dem Askar 200 mm dokumentiert für mich gleichzeitig die Entwicklung meiner Ausrüstung.
SH 2-170 – Kleiner Rosettennebel
Beim kleinen Rosettennebel reizte mich besonders das OIII-Signal im Inneren, weshalb ich die Aufnahme als HOO-Bild entwickelte. Später konnte ich mit dem Askar 200 mm den gesamten Fragezeichen-Komplex aufnehmen – für mich zeigt diese Seite deshalb auch sehr schön, wie sich meine Möglichkeiten mit der Ausrüstung verändert haben.
Sh 2-119 – Muschelschalennebel
Sh 2-119 wird erstaunlich selten fotografiert – für mich unverständlich, weil ich diesen Nebel wunderschön finde. Als ich auf Facebook eine Aufnahme davon sah, war sofort klar, dass ich ihn selbst fotografieren wollte; am Ende stecken knapp 40 Stunden Belichtungszeit darin.
IC 1396 – Elefantenrüsselnebel
IC 1396 ist ein riesiger Sternentstehungskomplex; in meinem Bild zieht besonders der dunkle Elefantenrüssel IC 1396A mit seinem hellen Rand den Blick auf sich. Gerade um diese Gas- und Staubstrukturen stärker voneinander zu trennen, habe ich die Aufnahme bewusst in einer SHO-/Hubble-Palette entwickelt.
2022
Juli
CTB 1 (ehemals Abell 85) – ein lichtschwacher Supernova-Überrest
CTB 1 ist ein sehr lichtschwacher Supernovaüberrest in der Kassiopeia, dessen offene Schalenstruktur erst mit viel Belichtungszeit deutlich wird. Für mich wurde die Aufnahme mit 45 Stunden 55 Minuten aus 16 Nächten zu einem echten Aufnahmemarathon – gerade deshalb zählt sie zu meinen aufwendigsten Projekten.
2022
Juni
M16 – Adlernebel mit den Säulen der Schöpfung
Die Säulen der Schöpfung im Adlernebel M16 gehören zu den bekanntesten Sternentstehungsgebieten überhaupt. Für meine Aufnahme war das Objekt dennoch eine echte Geduldsprobe: Von meinem Standort steigt M16 nur etwa 27° hoch, und in den kurzen Sommernächten kamen pro Nacht meist nur zwei bis drei Stunden Belichtungszeit zusammen.
NGC 7000 – Nordamerikanebel
Dieses Weitfeld mit dem Nordamerikanebel links und dem Pelikannebel rechts war mein erstes Bild mit dem William Optics GT71 in Kombination mit der QHY268m-Monokamera. Die Hα-, OIII- und SII-Daten habe ich als SHO-/Hubble-Farbpalette entwickelt und Hα als Luminanz verwendet.
2022
April
M101 – Feuerradgalaxie
M101 ist für mich nicht nur wegen ihrer großen, offenen Spiralarme interessant. In derselben Aufnahme konnte ich mit PGC 2487904 erstmals eine extrem weit entfernte Hintergrundgalaxie identifizieren; ein Jahr später wurde M101 durch SN 2023ixf noch einmal zum persönlichen Beobachtungsprojekt.
2022
März
Abell 1656 – Coma-Galaxienhaufen
Bei Abell 1656 wollte ich ganz konkret wissen, wie viele Galaxien sich mit meinem 200/800-mm-Amateurteleskop in einer einzigen Aufnahme nachweisen lassen. PixInsight markierte 513 Galaxien; beim eigenen Hineinzoomen fand ich noch etwa 245 weitere – für mich sind damit rund 750 Galaxien im Bild erkennbar.
2022
Februar
Sh 2-274 – Medusanebel
Abell 21 zeigt auf meiner Aufnahme eine große, filamentierte und sehr oberflächenlichtschwache Hülle statt eines kompakten Rings. Gaia-basierte Distanzen und die kinematischen Daten ordnen den Medusanebel deutlich präziser ein; 15,99 mag beziehen sich dabei auf den Zentralstern, nicht auf den gesamten Nebel.
IC 405 – Flammender Stern
Diese ältere Aufnahme zeigt IC 405 noch relativ eng mit 800 mm Brennweite. Einige Jahre später habe ich den Flammenden Stern bewusst noch einmal weitwinkliger aufgenommen – zusammen mit IC 410 – und dadurch erst gesehen, wie unterschiedlich derselbe Nebel in RGB und in einer Schmalband-Weitfeldfassung wirken kann.
2022
Januar
M45 – Plejaden
Nach mehr als vier Monaten Wartezeit auf meinen bestellten APO war noch immer kein Liefertermin absehbar. Also entstand „notgedrungen“ noch einmal mit dem 8-Zoll-Lacerta-Newton ein Zweifeld-Mosaik der Plejaden – mit nur 60 Sekunden pro Einzelbelichtung, weil M45 außergewöhnlich hell ist.
SH 2-261 – Lowers Nebel
Lower’s Nebel war für mich ein ausgesprochen lichtschwaches Ziel: Trotz rund 18 Stunden Belichtungszeit ließen sich die äußeren Nebelbereiche nicht in der von mir gewünschten Qualität darstellen. Auf der Seite bleiben deshalb sowohl die Echtfarbenfassung als auch die Hubble-Farbpalette erhalten.
2021
Dezember
NGC 2174 – Affenkopfnebel
NGC 2174, der Affenkopfnebel, ist eine rund 6.400 Lichtjahre entfernte H-II-Region im Orion mit jungen Sternen zwischen leuchtendem Gas und dunklem Staub. Meine Aufnahme zeigt denselben Datensatz in zwei sehr unterschiedlichen Bearbeitungen – einmal farbnah und einmal in einer an die Hubble-Palette angelehnten Falschfarbdarstellung.
IC 1848 – Seelennebel
Weil mein bestellter APO noch immer nicht absehbar geliefert wurde, entstand der Seelennebel noch einmal mit meinem 8-Zoll-Newton als zweifaches Mosaik. Die größere Bildfläche und die Hubble-Farbpalette gaben der Aufnahme für mich so viel Tiefe, dass sie damals neben der Andromedagalaxie zu meinen Lieblingsbildern gehörte.
2021
November
2021
Oktober
2021
September
SH 2-173 – Phantom der Oper Nebel
Sh 2-173 ist eine junge H-II-Region in Kassiopeia, rund 2,5 ± 0,5 kpc entfernt und erst etwa 0,6 bis 1,0 Millionen Jahre alt. Ihren Beinamen „Phantom der Oper“ kann ich in den dunklen und hellen Konturen nachvollziehen; eine belastbare integrierte visuelle Helligkeit habe ich dagegen weiterhin nicht gefunden und trage deshalb keine scheinbar exakte Zahl ein.
2021
August
NGC 7635 – Blasennebel
In dieser 800-mm-Aufnahme steht die nahezu kreisrunde Blase von NGC 7635 selbst im Mittelpunkt. Später habe ich den Nebel noch mehrfach mit 200 mm Brennweite im größeren Umfeld aufgenommen – ein interessanter Vergleich, weil die nur etwa sieben Lichtjahre große Blase dort plötzlich Teil einer weit größeren Emissionslandschaft wird.
M106 und NGC 4217 (2023)
Die 2023er Weitfeldaufnahme zeigt M106 zusammen mit NGC 4217 und einem überraschend dichten Hintergrund aus kleinen Galaxien. PixInsight identifizierte 74 davon; beim genauen Hinsehen fand ich noch weitere und schätze, dass im gesamten Bild deutlich mehr als 100 Galaxien stecken.
2021
Juli
M27 – Hantelnebel
M27 zeigt schon in einer relativ kurzen RGB-Aufnahme seine helle hantelförmige Zentralstruktur deutlich, während schwächere Außenbereiche wesentlich zurückhaltender bleiben. Die 2021er Aufnahme mit 800 mm Brennweite dokumentiert damit vor allem den starken Helligkeitsunterschied innerhalb der expandierenden Gashülle.
2021
Mai
2021
April
M63 – Sonnenblumengalaxie
M63 verdankt den Namen Sonnenblumengalaxie den vielen knotigen Verdichtungen in ihren Spiralarmen. Der extrem schwache äußere Sternstrom bleibt in meiner Aufnahme leider unsichtbar; besonders fasziniert hat mich damals außerdem die enorme, heute allerdings nicht mehr belastbare Schätzung für das zentrale Schwarze Loch.
M31 – Andromeda-Galaxie
M31 ist mit rund 2,5 Millionen Lichtjahren die nächstgelegene große Galaxie zur Milchstraße und erstreckt sich am Himmel über ungefähr sechs Vollmonddurchmesser. Meine Aufnahme ist deshalb als Vier-Feld-Mosaik aufgebaut; das fertige Summenbild kommt auf fast 80 Millionen Pixel und lohnt sich besonders in voller Auflösung.
2021
März
M51 – Whirlpool-Galaxie
M51 ist eine rund 31 Millionen Lichtjahre entfernte Grand-Design-Spiralgalaxie, deren markante Arme durch die Wechselwirkung mit NGC 5195 mitgeprägt werden. Die gezeigte Fassung ist ein Ausschnitt meines Bildes von 2021; 156 Aufnahmen zu je 300 Sekunden ergeben exakt 13 h Gesamtbelichtungszeit.
2021
Februar
NGC 2237 – Rosettennebel
Diese ältere RGB-Aufnahme zeigt den Rosettennebel mit dem jungen Sternhaufen NGC 2244 im Zentrum bei 800 mm Brennweite deutlich enger als meine späteren Weitfeldfassungen. Die zentrale Höhlung, dunklen Staubstrukturen und die unregelmäßigen Emissionsränder bestimmen hier den Bildausschnitt.
IC 434 – Pferdekopfnebel
Zwischen meiner ersten Pferdekopfaufnahme und diesem Bild liegen 13 Monate – ein schöner Rückblick auf meine frühen Schritte in der Astrofotografie. Der eigentliche Pferdekopf ist Barnard 33: eine dunkle Staubwolke, die sich als Silhouette vor dem rot leuchtenden IC 434 abzeichnet.
2020
November
IC 410 – Kaulquappennebel
IC 410 liegt auf meiner Seite in zwei sehr unterschiedlichen Fassungen vor: einmal als RGB-Aufnahme und einmal als HOO-Entwicklung im Look einer SHO-/Hubble-Palette. Besonders die beiden Kaulquappen Sim 129 und Sim 130 zeigen, wie stark dieselbe Sternentstehungsregion je nach Farbdarstellung anders wirkt.
2020
Oktober
IC 5146 – Kokonnebel
Der Kokonnebel nimmt im ursprünglichen Bildfeld nur einen relativ kleinen Bereich ein; deshalb zeigt die Seite bewusst einen engeren Ausschnitt. So stehen die helle H-II-Region, der eingebettete Sternhaufen Collinder 470 und die dunkleren Staubstrukturen wesentlich stärker im Mittelpunkt.
2020
September
2020
Juli
NGC 6992 und 6995 – Cirrusnebel
NGC 6992 und NGC 6995 bilden den östlichen Teil des Cirrusnebels, eines rund 2.100 Lichtjahre entfernten Supernovaüberrests im Schwan. Für mich ist die Aufnahme zugleich ein Stück eigener Astrofotografie-Geschichte: Sie gehört zu meinen ersten richtigen Deep-Sky-Bildern und entstand noch mit der Canon 700Da.
Komet C/2020 F3 (NEOWISE)
NEOWISE war der erste Komet, den ich fotografiert habe – und dafür verwendete ich bewusst kein Teleskop, sondern nur meine Canon-Kamera. Besonders stolz bin ich darauf, dass auf der Aufnahme neben dem hellen Staubschweif auch der schwächere blaue Ionenschweif sichtbar geworden ist.
2019
November
2019
September
2019
August
2019
Juli
Vollmond
Der Vollmond vom 16. Juli 2019 gehört zu meinen frühen Mondaufnahmen und damit zu meinen fotografischen Anfängen am Teleskop. Bevor ich eine Kamera hatte, musste sogar das Handy herhalten; mit der Canon 700Da wurde daraus schließlich eine Aufnahme, bei der vor allem die dunklen Maria und hellen Hochländer die Mondscheibe strukturieren.










































































































