2026
Februar
NGC 2392 – traditionell als Eskimonebel bekannt
NGC 2392 wirkt in meiner 2.350-mm-Aufnahme fast winzig, zeigt in 25 Stunden Hα- und [O III]-Belichtung aber mehrere Schalen, Knoten und radial strukturierte Filamente. Besonders spannend ist das enge Zentral-Doppelsternsystem, dessen heißer Begleiter die ungewöhnlich hohe Ionisation des Nebels erklären kann.
2025
Februar
2024
Februar
M 1 – Krebsnebel
M1 ist nicht nur der Überrest der im Jahr 1054 beobachteten Supernova, sondern ein vom Crab-Pulsar angetriebener Pulsarwindnebel. Für mich hat die Aufnahme noch eine zweite Bedeutung: Sie war das First Light meines Celestron C925 EdgeHD und zeigte trotz schwieriger Bedingungen deutlich mehr feine Struktur als meine frühere 800-mm-Aufnahme.
M81 – Bodes-Galaxie und M82 – Zigarrengalaxie
M81 und M82 stehen in fast gleicher Entfernung von rund 12 Millionen Lichtjahren, wirken aber völlig unterschiedlich: M81 zeigt eine geordnete Grand-Design-Spirale, während M82 durch eine starke Starburst-Phase und ausströmendes Gas geprägt ist. In meiner Aufnahme stehen beide Galaxien gemeinsam im Feld und machen die Folgen gravitativer Wechselwirkung unmittelbar vergleichbar.
2022
Februar
Sh 2-274 – Medusanebel
Abell 21 zeigt auf meiner Aufnahme eine große, filamentierte und sehr oberflächenlichtschwache Hülle statt eines kompakten Rings. Gaia-basierte Distanzen und die kinematischen Daten ordnen den Medusanebel deutlich präziser ein; 15,99 mag beziehen sich dabei auf den Zentralstern, nicht auf den gesamten Nebel.
IC 405 – Flammender Stern
Diese ältere Aufnahme zeigt IC 405 noch relativ eng mit 800 mm Brennweite. Einige Jahre später habe ich den Flammenden Stern bewusst noch einmal weitwinkliger aufgenommen – zusammen mit IC 410 – und dadurch erst gesehen, wie unterschiedlich derselbe Nebel in RGB und in einer Schmalband-Weitfeldfassung wirken kann.
2021
Februar
NGC 2237 – Rosettennebel
Diese ältere RGB-Aufnahme zeigt den Rosettennebel mit dem jungen Sternhaufen NGC 2244 im Zentrum bei 800 mm Brennweite deutlich enger als meine späteren Weitfeldfassungen. Die zentrale Höhlung, dunklen Staubstrukturen und die unregelmäßigen Emissionsränder bestimmen hier den Bildausschnitt.
IC 434 – Pferdekopfnebel
Zwischen meiner ersten Pferdekopfaufnahme und diesem Bild liegen 13 Monate – ein schöner Rückblick auf meine frühen Schritte in der Astrofotografie. Der eigentliche Pferdekopf ist Barnard 33: eine dunkle Staubwolke, die sich als Silhouette vor dem rot leuchtenden IC 434 abzeichnet.













