2024
Juni
NGC 6543 – Katzenaugennebel
Der Katzenaugennebel war für mich weniger ein Belichtungs- als ein Dynamikproblem: ein extrem heller Kern, umgeben von sehr schwachen äußeren Strukturen. Nach 14 Nächten und vielen Versuchen mit HDRComposition gelang es mir, beides in einer Aufnahme zusammenzubringen – ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin.
2023
Juni
Rho-Ophiuchi-Nebel – Antares-Region
Der Rho-Ophiuchi-Komplex ist mit etwa 390 Lichtjahren eines der nächstgelegenen Sternentstehungsgebiete und verbindet in einem einzigen Feld Dunkelwolken, Reflexionsnebel, Emission, Antares und mehrere Sternhaufen. Für mich hat das Bild zusätzlich einen besonderen Stellenwert: Es war die erste Aufnahme mit meinem Askar 200 mm f/4.
Schmetterlingsnebel IC 1318 und Mondsichelnebel NGC 6888 (Region Sadr)
An diesen Anblick muss ich mich erst noch gewöhnen: Mit 200 mm Brennweite erscheint der mir aus einer früheren Detailaufnahme vertraute Mondsichelnebel NGC 6888 plötzlich nur als ein Teil der riesigen Sadr-Region. IC 1318, LDN 889 und NGC 6910 machen aus dem Feld ein wesentlich komplexeres Motiv.
2022
Juni
M16 – Adlernebel mit den Säulen der Schöpfung
Die Säulen der Schöpfung im Adlernebel M16 gehören zu den bekanntesten Sternentstehungsgebieten überhaupt. Für meine Aufnahme war das Objekt dennoch eine echte Geduldsprobe: Von meinem Standort steigt M16 nur etwa 27° hoch, und in den kurzen Sommernächten kamen pro Nacht meist nur zwei bis drei Stunden Belichtungszeit zusammen.
NGC 7000 – Nordamerikanebel
Dieses Weitfeld mit dem Nordamerikanebel links und dem Pelikannebel rechts war mein erstes Bild mit dem William Optics GT71 in Kombination mit der QHY268m-Monokamera. Die Hα-, OIII- und SII-Daten habe ich als SHO-/Hubble-Farbpalette entwickelt und Hα als Luminanz verwendet.







