2025
Dezember
2025
November
Sh 2-216 und Sh 2-221
Mit 200 mm Brennweite passen hier rechts der sehr alte planetarische Nebel Sh 2-216 und links der Supernovaüberrest Sh 2-221 bei erstaunlich ähnlicher scheinbarer Größe in ein einziges Bild. Für die extrem schwachen Strukturen kamen mehr als 80 Stunden Belichtungszeit zusammen – 33 Stunden Hα davon über Weihnachten unter Bortle 4 bei meinen Eltern.
2025
Oktober
Hummerscherennebel (SH 2-157) – Blasennebel (NGC 7635) – Höhlennebel (SH 2-155) – Wizardnebel (NGC 7380)
Alle großen Objekte dieses Feldes hatte ich zuvor bereits einzeln oder in anderen Kombinationen aufgenommen. Mit 200 mm Brennweite wollte ich sie deshalb einmal gemeinsam zeigen – und gerade dabei wird deutlich, dass ihre scheinbare Nachbarschaft am Himmel nichts über ihre tatsächlichen Entfernungen aussagt.
2025
August
IC 1848 – Seelennebel und IC 1805 – Herznebel
Herz- und Seelennebel hatte ich zuvor bereits einzeln aufgenommen; mit 200 mm Brennweite passten beide erstmals gemeinsam in ein großes Bildfeld. Gerade dadurch wird sichtbar, dass IC 1805 und IC 1848 zwar benachbarte Sternentstehungsregionen sind, aber nicht einfach dieselbe Entfernung und dasselbe Alter besitzen.
Saturn
Saturn war 2024 mein Einstieg in die Planetenfotografie; ein Jahr später konnte ich mit USB 3 deutlich mehr Einzelbilder pro Video aufnehmen und die Farbwiedergabe verbessern. Besonders reizvoll ist der Vergleich, weil die Ringe 2025 nahe ihrer Kantenstellung erschienen – am 23. März 2025 durchquerte die Erde die Ringebene.
Tulpennebel Sh 2-101, Mondsichelnebel NGC 6888, WR 134
In dieser Weitfeldaufnahme liegen drei sehr unterschiedliche Strukturen des Sternbilds Schwan nebeneinander: links der Mondsichelnebel NGC 6888, rechts oben der Tulpennebel Sh 2-101 und nahe der Bildmitte der blaugrüne OIII-Bogen um den Wolf-Rayet-Stern WR 134. Für die SHO-Aufnahme kamen in neun Nächten insgesamt 38 h 25 min Belichtungszeit zusammen.
2025
Mai
LDN 43 – Kosmische Fledermaus
Zum Glück bescherte mir der Juni 2025 mehrere klare Nächte für die Kosmische Fledermaus. LDN 43 steigt von meinem Standort nur auf etwa 25° Höhe – gerade deshalb war ich froh, diese mystisch wirkende Dunkelwolke trotz des langen atmosphärischen Weges ausreichend tief aufnehmen zu können.
2025
April
M100 – Haarföhngalaxie
Als sich Ende April 2025 noch einmal einige klare Nächte ergaben, wollte ich die vermutlich letzte Gelegenheit der Saison für M100 nutzen. Besonders gefiel mir, dass die große Grand-Design-Spirale zusammen mit der kantenständig gesehenen NGC 4312 genau in das Gesichtsfeld meines C925 bei 2.350 mm Brennweite passte.
M97 – Eulennebel
M97 wirkt auf meiner Hα-/OIII-Aufnahme wie eine fast durchsichtige, rundliche Hülle mit den beiden dunkleren Bereichen, denen der Eulennebel seinen Namen verdankt. Die lange Schmalbandbelichtung war nötig, um neben dem helleren Inneren auch die schwächeren Strukturen der Nebelhülle sauber herauszuarbeiten.
2025
März
NGC 4559 – Koi-Fisch-Galaxie
NGC 4559 ist eine rund 30 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie mit jungen blauen Sternhaufen und markanten Sternentstehungsgebieten weit außerhalb des Kerns. Genau diese H-II-Regionen wollte ich mit zusätzlichen Hα-Daten hervorheben – trotz gut acht Stunden Hα blieben sie in meiner Aufnahme jedoch schwächer, als ich gehofft hatte.
NGC 4244 – Silbernadelgalaxie
NGC 4244 ist eine rund 13 Millionen Lichtjahre entfernte, nahezu exakt kantenständig gesehene Spiralgalaxie mit auffallend dünner Scheibe und nur schwach ausgeprägtem Zentralbereich. Mit meiner eigenen Aufnahme bin ich trotzdem nicht zufrieden: Dust-Donuts in den Luminanzdaten ließen sich trotz Flats nicht vollständig beseitigen.
M104 – Sombrerogalaxie
Bei M104 faszinieren mich der extrem scharfe Staubring und das ungewöhnlich dominante Zentralgebiet – und eine winzige Hintergrundgalaxie rechts unten, die ich damals mit rund 1,4 Milliarden Lichtjahren identifiziert hatte. Sie war für mich die erste bewusst gefundene Galaxie jenseits der Milliarden-Lichtjahre-Marke in einem eigenen Bild.
2025














