Meine Teleskope von den ersten visuellen Beobachtungen bis zu den heutigen Aufnahmesystemen.
Mein erstes Teleskop – 8″ Newton von Skywatcher, (August 2018)
Brennweite 1200 mm (f/6)
Im August 2026 war es endlich soweit. Ein Herr aus Regensburg hatte sein Hobby aufgegeben und wollte sein Equipment verkaufen. Das war mein Glück. Denn so bin ich günstig zu meinem ersten Teleskop und Montierung gekommen. Die Montierung war eine Skywatcher HEQ5. Das Teleskop war ursprünglich Teil eines Dobson. Ein halbes Jahr lang habe ich damit nur visuell beobachtet. Doch schnell war mir klar, dass ich die Objekte aufnehmen und in Farbe sehen will. So bin ich dann im April 2024 zu meiner gebrauchte astromodifizierten Kamera gekommen – eine Canon 700Da. Astromodifiziert, weil durch die Ausbau des Rotfilters ausreichend Ha Signal empfangen und aufgenommen werden kann.
Mein zweites Teleskop – 8″ Newton von Omegon (April 2020)
Brennweite 800 mm (f/4)
Leider musste ich sehr bald feststellen, dass die Kollimation eines f/4 Newton eine wirkliche Herausforderung ist. Hinzu kam, dass mein f/4 die Kollimation über Nacht nicht stabil gehalten hat. Je nach Lage des Teleskops war der optimale Kollimationspunkt nicht lange gegeben. Ursache war hier die Billigbauweise durch den Stahltubus. Aus diesem Grund habe mich bereits nach knapp einem Jahr nach einem anderen Teleskop umgesehen. Es sollte aber wieder ein f/4 Newton werden, aufgrund der Lichtstärke. Und er musste bzgl. der Kollimation absolut stabil sein.
Mein neuer 8″ Newton von Lacerta (Juni 2021)
Brennweite 800 mm (f/4)
Im Juni 2021 wurde ich dann stolzer Besitzer eines Lacerta Newtons mit 800mm Brennweite und einer Öffnung von 200mm (f/4). Und was soll ich sagen, gute Qualität hat ihren Preis, aber dafür macht das Hobby Astrofotografie dann auch wirklich Spaß. Ich kann einen Lacerta Newton nur empfehlen. Allerdings möchte ich auch festhalten, dass man nie mit einem neuen Lacerta Newton von über 2.000 € sein Hobby beginnen sollte. Womöglich gehört man doch schnell zu denen, die nach kurzer Zeit ihr Hobby aufgeben und ihr Equipment dann wieder verkaufen.
Mein erster APO (Mai 2022)
William Optics, 71/420 mm, reduziert auf 336 mm (f/5,9/4,7)
Mit der Zeit habe ich dann doch den Spruch „Jedes Teleskop hat seinen Himmel“ eines Arbeitskollegen und Astrofotografen verstanden. Anfangs habe ich gedacht, dass ein Teleskop ausreicht. Mein Arbeitskollege hatte damals 3, wenn ich mich richtig erinnere. Ich musste feststellen, dass viele Objekte zu groß sind, um diese mit einem 800mm Teleskop aufzunehmen. Daher habe ich mich nach einem guten halben Jahr entschieden, mich nach einem Teleskop mit kleinerer Brennweite umzuschauen. Es wurde ein gebrauchter APO von William Optics, 71/420 mm, reduziert auf 336 mm (f/5,9/4,7). Damit war es endlich möglich auch optisch größere Bilder aufzunehmen. Mit diesem APO ist eines meiner Lieblingsbilder entstanden, der Muschelschalennebel.
Mein zweiter APO (Juni 2023)
Askar 2. Gen. 200 mm (f/4)
Da es optische noch größere Objekte gibt und ich mehr und mehr gefallen an diesen Widefield-Aufnahmen gewonnen haben, habe ich mir gut 1 Jahr nach der Anschaffung meines ersten APOs einen weiteren APO zugelegt. Dieser kann mit einer Brennweite von 200mm noch größere Bereich im Weltall ablichten. Mittlerweile ist dieses Teleskop mein Lieblingsteleskop.
Mehr Brennweite für Galaxien (Dezember 2023)
C925 Edge HD, 2350 mm (f/10)
Was mir zum Schluss noch gefehlt hat, war ein Teleskop mit sehr großer Brennweite. Die Galaxien sind zwar groß, aber sehr weit entfernt und daher sehr klein. Mit meinem bisherigen Equipment konnte ich daher im Frühjahr nicht viel aufnehmen. Man muss wissen – Frühjahr ist Galaxienzeit. In dieser Jahreszeit blicken wir nicht in die Milchstraße, sondern aus der Milchstraße heraus. Um auch die Planeten groß erscheinen zu lassen habe ich mir noch eine 2-fach Barlow-Linse zugelegt und eine ADC zur Verbesserung der Abbildungsschärfe.
Schauen wir mal was als nächstes kommt. Ich denke schon an einen kleinen APO mit 135mm Brennweite.















