NGC – 6826 Blinkender Planetarischer Nebel
NGC 6826 zeigt in meiner HOO-Aufnahme eine nur etwa 31 × 27 Bogensekunden große, intensiv blaugrüne Hauptschale mit eingebetteten Knoten und FLIERs. Für den extrem hellen Kern kombinierte ich die Schmalbanddaten per HDRComposition mit separaten 60-Sekunden-RGB-Aufnahmen.
NGC 2392 – traditionell als Eskimonebel bekannt
NGC 2392 wirkt in meiner 2.350-mm-Aufnahme fast winzig, zeigt in 25 Stunden Hα- und [O III]-Belichtung aber mehrere Schalen, Knoten und radial strukturierte Filamente. Besonders spannend ist das enge Zentral-Doppelsternsystem, dessen heißer Begleiter die ungewöhnlich hohe Ionisation des Nebels erklären kann.
Sh 2-216 und Sh 2-221
Mit 200 mm Brennweite passen hier rechts der sehr alte planetarische Nebel Sh 2-216 und links der Supernovaüberrest Sh 2-221 bei erstaunlich ähnlicher scheinbarer Größe in ein einziges Bild. Für die extrem schwachen Strukturen kamen mehr als 80 Stunden Belichtungszeit zusammen – 33 Stunden Hα davon über Weihnachten unter Bortle 4 bei meinen Eltern.
M97 – Eulennebel
M97 wirkt auf meiner Hα-/OIII-Aufnahme wie eine fast durchsichtige, rundliche Hülle mit den beiden dunkleren Bereichen, denen der Eulennebel seinen Namen verdankt. Die lange Schmalbandbelichtung war nötig, um neben dem helleren Inneren auch die schwächeren Strukturen der Nebelhülle sauber herauszuarbeiten.
NGC 6543 – Katzenaugennebel
Der Katzenaugennebel war für mich weniger ein Belichtungs- als ein Dynamikproblem: ein extrem heller Kern, umgeben von sehr schwachen äußeren Strukturen. Nach 14 Nächten und vielen Versuchen mit HDRComposition gelang es mir, beides in einer Aufnahme zusammenzubringen – ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Sh 2-274 – Medusanebel
Abell 21 zeigt auf meiner Aufnahme eine große, filamentierte und sehr oberflächenlichtschwache Hülle statt eines kompakten Rings. Gaia-basierte Distanzen und die kinematischen Daten ordnen den Medusanebel deutlich präziser ein; 15,99 mag beziehen sich dabei auf den Zentralstern, nicht auf den gesamten Nebel.
M27 – Hantelnebel
M27 zeigt schon in einer relativ kurzen RGB-Aufnahme seine helle hantelförmige Zentralstruktur deutlich, während schwächere Außenbereiche wesentlich zurückhaltender bleiben. Die 2021er Aufnahme mit 800 mm Brennweite dokumentiert damit vor allem den starken Helligkeitsunterschied innerhalb der expandierenden Gashülle.











