Diese Übersicht zeigt zu jedem Wintersternbild die von mir darin aufgenommenen Objekte.
Einhorn (Monoceros)

IC 2177 – Möwennebel
Der Möwennebel wird gelegentlich auch Papageiennebel genannt – und bei meiner SHO-Entwicklung finde ich diesen Namen ehrlich gesagt passender. Das große Feld zeigt nicht nur die vermeintlichen Flügel und den Kopf, sondern auch mehrere offene Sternhaufen und dunkle Staubbahnen in einem über 200 Lichtjahre großen Sternentstehungskomplex.
NGC 2237 – Rosettennebel mit Umfeld
Ich wollte den Rosettennebel bewusst nicht isoliert, sondern zusammen mit seinem großflächigen Umfeld zeigen und habe dafür mehr als 30 Stunden Hα-, OIII- und SII-Daten gesammelt. Erst bei der Bearbeitung wurde mir klar, wie viel zusätzliche Nebelstruktur rechts ins Feld reicht – heute würde ich den Bildausschnitt deshalb etwas weiter nach links setzen.
NGC 2237 – Rosettennebel
Diese ältere RGB-Aufnahme zeigt den Rosettennebel mit dem jungen Sternhaufen NGC 2244 im Zentrum bei 800 mm Brennweite deutlich enger als meine späteren Weitfeldfassungen. Die zentrale Höhlung, dunklen Staubstrukturen und die unregelmäßigen Emissionsränder bestimmen hier den Bildausschnitt.
Fuhrmann (Auriga)

Sh 2-216 und Sh 2-221
Mit 200 mm Brennweite passen hier rechts der sehr alte planetarische Nebel Sh 2-216 und links der Supernovaüberrest Sh 2-221 bei erstaunlich ähnlicher scheinbarer Größe in ein einziges Bild. Für die extrem schwachen Strukturen kamen mehr als 80 Stunden Belichtungszeit zusammen – 33 Stunden Hα davon über Weihnachten unter Bortle 4 bei meinen Eltern.
IC 405 Flammender Stern, IC 410 Kaulquappennebel, IC 417 Spinnennebel
Dieses Weitfeld im Fuhrmann vereint mehrere Nebel und Sternhaufen, die im Bild dicht beieinander liegen, physikalisch aber sehr unterschiedliche Entfernungen und Alter besitzen. Der Reiz der Aufnahme liegt für mich gerade darin, von IC 405 links über IC 410 und IC 417 bis zu M36 und M38 durch ein einziges großes Feld wandern zu können.
IC 405 – Flammender Stern
Diese ältere Aufnahme zeigt IC 405 noch relativ eng mit 800 mm Brennweite. Einige Jahre später habe ich den Flammenden Stern bewusst noch einmal weitwinkliger aufgenommen – zusammen mit IC 410 – und dadurch erst gesehen, wie unterschiedlich derselbe Nebel in RGB und in einer Schmalband-Weitfeldfassung wirken kann.
IC 410 – Kaulquappennebel
IC 410 liegt auf meiner Seite in zwei sehr unterschiedlichen Fassungen vor: einmal als RGB-Aufnahme und einmal als HOO-Entwicklung im Look einer SHO-/Hubble-Palette. Besonders die beiden Kaulquappen Sim 129 und Sim 130 zeigen, wie stark dieselbe Sternentstehungsregion je nach Farbdarstellung anders wirkt.
Großer Hund (Canis Major)

IC 2177 – Möwennebel
Der Möwennebel wird gelegentlich auch Papageiennebel genannt – und bei meiner SHO-Entwicklung finde ich diesen Namen ehrlich gesagt passender. Das große Feld zeigt nicht nur die vermeintlichen Flügel und den Kopf, sondern auch mehrere offene Sternhaufen und dunkle Staubbahnen in einem über 200 Lichtjahre großen Sternentstehungskomplex.
Orion (Orion)

M 42 – Orionnebel und IC 434 – Pferdekopfnebel
Diese Weitfeldaufnahme verbindet M 42 mit IC 434 und dem davor stehenden Dunkelnebel Barnard 33 – dem eigentlichen Pferdekopf – sowie mehreren Reflexions- und Dunkelnebeln des Orion-Komplexes. Das Motiv stand lange auf meiner Wunschliste; vier ungewöhnlich klare, mondlose Nächte vom 25. bis 28. Dezember 2024 machten die fast 20 Stunden RGB-Daten möglich.
SH 2-261 – Lowers Nebel
Lower’s Nebel war für mich ein ausgesprochen lichtschwaches Ziel: Trotz rund 18 Stunden Belichtungszeit ließen sich die äußeren Nebelbereiche nicht in der von mir gewünschten Qualität darstellen. Auf der Seite bleiben deshalb sowohl die Echtfarbenfassung als auch die Hubble-Farbpalette erhalten.
NGC 2174 – Affenkopfnebel
NGC 2174, der Affenkopfnebel, ist eine rund 6.400 Lichtjahre entfernte H-II-Region im Orion mit jungen Sternen zwischen leuchtendem Gas und dunklem Staub. Meine Aufnahme zeigt denselben Datensatz in zwei sehr unterschiedlichen Bearbeitungen – einmal farbnah und einmal in einer an die Hubble-Palette angelehnten Falschfarbdarstellung.
IC 434 – Pferdekopfnebel
Zwischen meiner ersten Pferdekopfaufnahme und diesem Bild liegen 13 Monate – ein schöner Rückblick auf meine frühen Schritte in der Astrofotografie. Der eigentliche Pferdekopf ist Barnard 33: eine dunkle Staubwolke, die sich als Silhouette vor dem rot leuchtenden IC 434 abzeichnet.
Perseus (Perseus)

Sh 2-216 und Sh 2-221
Mit 200 mm Brennweite passen hier rechts der sehr alte planetarische Nebel Sh 2-216 und links der Supernovaüberrest Sh 2-221 bei erstaunlich ähnlicher scheinbarer Größe in ein einziges Bild. Für die extrem schwachen Strukturen kamen mehr als 80 Stunden Belichtungszeit zusammen – 33 Stunden Hα davon über Weihnachten unter Bortle 4 bei meinen Eltern.
NGC 1499 – Kalifornianebel
Beim Kalifornianebel habe ich mich bewusst gegen eine natürliche Farbdarstellung entschieden und die Schmalbanddaten in einer Hubble-/SHO-Palette kombiniert. Dadurch treten die langgezogenen Emissionsstrukturen stärker auseinander – auch wenn viele gelb, grün oder orange dargestellte Bereiche in einer RGB-Aufnahme überwiegend rot erscheinen würden.
Stier (Taurus)

M 1 – Krebsnebel
M1 ist nicht nur der Überrest der im Jahr 1054 beobachteten Supernova, sondern ein vom Crab-Pulsar angetriebener Pulsarwindnebel. Für mich hat die Aufnahme noch eine zweite Bedeutung: Sie war das First Light meines Celestron C925 EdgeHD und zeigte trotz schwieriger Bedingungen deutlich mehr feine Struktur als meine frühere 800-mm-Aufnahme.
M45 – Plejaden
Nach mehr als vier Monaten Wartezeit auf meinen bestellten APO war noch immer kein Liefertermin absehbar. Also entstand „notgedrungen“ noch einmal mit dem 8-Zoll-Lacerta-Newton ein Zweifeld-Mosaik der Plejaden – mit nur 60 Sekunden pro Einzelbelichtung, weil M45 außergewöhnlich hell ist.
Zwillinge (Gemini)

NGC 2392 – traditionell als Eskimonebel bekannt
NGC 2392 wirkt in meiner 2.350-mm-Aufnahme fast winzig, zeigt in 25 Stunden Hα- und [O III]-Belichtung aber mehrere Schalen, Knoten und radial strukturierte Filamente. Besonders spannend ist das enge Zentral-Doppelsternsystem, dessen heißer Begleiter die ungewöhnlich hohe Ionisation des Nebels erklären kann.
Sh 2-274 – Medusanebel
Abell 21 zeigt auf meiner Aufnahme eine große, filamentierte und sehr oberflächenlichtschwache Hülle statt eines kompakten Rings. Gaia-basierte Distanzen und die kinematischen Daten ordnen den Medusanebel deutlich präziser ein; 15,99 mag beziehen sich dabei auf den Zentralstern, nicht auf den gesamten Nebel.





















