NGC 7822 – Fragezeichennebel
NGC 7822 gehört zur H-II-Region Sh 2-171 um den jungen Sternhaufen Berkeley 59; Gaia-DR3-Daten ergeben für Berkeley 59 rund 1.009 pc beziehungsweise 3.290 Lichtjahre Entfernung. Diese Aufnahme zeigt bewusst nur den Hauptteil des Komplexes – die später mögliche Gesamtaufnahme mit dem Askar 200 mm dokumentiert für mich gleichzeitig die Entwicklung meiner Ausrüstung.
SH 2-170 – Kleiner Rosettennebel
Beim kleinen Rosettennebel reizte mich besonders das OIII-Signal im Inneren, weshalb ich die Aufnahme als HOO-Bild entwickelte. Später konnte ich mit dem Askar 200 mm den gesamten Fragezeichen-Komplex aufnehmen – für mich zeigt diese Seite deshalb auch sehr schön, wie sich meine Möglichkeiten mit der Ausrüstung verändert haben.
Sh 2-119 – Muschelschalennebel
Sh 2-119 wird erstaunlich selten fotografiert – für mich unverständlich, weil ich diesen Nebel wunderschön finde. Als ich auf Facebook eine Aufnahme davon sah, war sofort klar, dass ich ihn selbst fotografieren wollte; am Ende stecken knapp 40 Stunden Belichtungszeit darin.
IC 1396 – Elefantenrüsselnebel
IC 1396 ist ein riesiger Sternentstehungskomplex; in meinem Bild zieht besonders der dunkle Elefantenrüssel IC 1396A mit seinem hellen Rand den Blick auf sich. Gerade um diese Gas- und Staubstrukturen stärker voneinander zu trennen, habe ich die Aufnahme bewusst in einer SHO-/Hubble-Palette entwickelt.
M16 – Adlernebel mit den Säulen der Schöpfung
Die Säulen der Schöpfung im Adlernebel M16 gehören zu den bekanntesten Sternentstehungsgebieten überhaupt. Für meine Aufnahme war das Objekt dennoch eine echte Geduldsprobe: Von meinem Standort steigt M16 nur etwa 27° hoch, und in den kurzen Sommernächten kamen pro Nacht meist nur zwei bis drei Stunden Belichtungszeit zusammen.
NGC 7000 – Nordamerikanebel
Dieses Weitfeld mit dem Nordamerikanebel links und dem Pelikannebel rechts war mein erstes Bild mit dem William Optics GT71 in Kombination mit der QHY268m-Monokamera. Die Hα-, OIII- und SII-Daten habe ich als SHO-/Hubble-Farbpalette entwickelt und Hα als Luminanz verwendet.
IC 405 – Flammender Stern
Diese ältere Aufnahme zeigt IC 405 noch relativ eng mit 800 mm Brennweite. Einige Jahre später habe ich den Flammenden Stern bewusst noch einmal weitwinkliger aufgenommen – zusammen mit IC 410 – und dadurch erst gesehen, wie unterschiedlich derselbe Nebel in RGB und in einer Schmalband-Weitfeldfassung wirken kann.
SH 2-261 – Lowers Nebel
Lower’s Nebel war für mich ein ausgesprochen lichtschwaches Ziel: Trotz rund 18 Stunden Belichtungszeit ließen sich die äußeren Nebelbereiche nicht in der von mir gewünschten Qualität darstellen. Auf der Seite bleiben deshalb sowohl die Echtfarbenfassung als auch die Hubble-Farbpalette erhalten.
NGC 2174 – Affenkopfnebel
NGC 2174, der Affenkopfnebel, ist eine rund 6.400 Lichtjahre entfernte H-II-Region im Orion mit jungen Sternen zwischen leuchtendem Gas und dunklem Staub. Meine Aufnahme zeigt denselben Datensatz in zwei sehr unterschiedlichen Bearbeitungen – einmal farbnah und einmal in einer an die Hubble-Palette angelehnten Falschfarbdarstellung.
IC 1848 – Seelennebel
Weil mein bestellter APO noch immer nicht absehbar geliefert wurde, entstand der Seelennebel noch einmal mit meinem 8-Zoll-Newton als zweifaches Mosaik. Die größere Bildfläche und die Hubble-Farbpalette gaben der Aufnahme für mich so viel Tiefe, dass sie damals neben der Andromedagalaxie zu meinen Lieblingsbildern gehörte.
SH 2-173 – Phantom der Oper Nebel
Sh 2-173 ist eine junge H-II-Region in Kassiopeia, rund 2,5 ± 0,5 kpc entfernt und erst etwa 0,6 bis 1,0 Millionen Jahre alt. Ihren Beinamen „Phantom der Oper“ kann ich in den dunklen und hellen Konturen nachvollziehen; eine belastbare integrierte visuelle Helligkeit habe ich dagegen weiterhin nicht gefunden und trage deshalb keine scheinbar exakte Zahl ein.
NGC 7635 – Blasennebel
In dieser 800-mm-Aufnahme steht die nahezu kreisrunde Blase von NGC 7635 selbst im Mittelpunkt. Später habe ich den Nebel noch mehrfach mit 200 mm Brennweite im größeren Umfeld aufgenommen – ein interessanter Vergleich, weil die nur etwa sieben Lichtjahre große Blase dort plötzlich Teil einer weit größeren Emissionslandschaft wird.
NGC 2237 – Rosettennebel
Diese ältere RGB-Aufnahme zeigt den Rosettennebel mit dem jungen Sternhaufen NGC 2244 im Zentrum bei 800 mm Brennweite deutlich enger als meine späteren Weitfeldfassungen. Die zentrale Höhlung, dunklen Staubstrukturen und die unregelmäßigen Emissionsränder bestimmen hier den Bildausschnitt.
IC 434 – Pferdekopfnebel
Zwischen meiner ersten Pferdekopfaufnahme und diesem Bild liegen 13 Monate – ein schöner Rückblick auf meine frühen Schritte in der Astrofotografie. Der eigentliche Pferdekopf ist Barnard 33: eine dunkle Staubwolke, die sich als Silhouette vor dem rot leuchtenden IC 434 abzeichnet.
IC 410 – Kaulquappennebel
IC 410 liegt auf meiner Seite in zwei sehr unterschiedlichen Fassungen vor: einmal als RGB-Aufnahme und einmal als HOO-Entwicklung im Look einer SHO-/Hubble-Palette. Besonders die beiden Kaulquappen Sim 129 und Sim 130 zeigen, wie stark dieselbe Sternentstehungsregion je nach Farbdarstellung anders wirkt.
IC 5146 – Kokonnebel
Der Kokonnebel nimmt im ursprünglichen Bildfeld nur einen relativ kleinen Bereich ein; deshalb zeigt die Seite bewusst einen engeren Ausschnitt. So stehen die helle H-II-Region, der eingebettete Sternhaufen Collinder 470 und die dunkleren Staubstrukturen wesentlich stärker im Mittelpunkt.






















